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Übersicht der Orgelkonzerte
Der Eintritt zu allen Orgelkonzerten ist frei, Spenden werden erbeten.
Sonntag, 18. April 2004, 19:00 Uhr - Friedenskirche Kehl
Daniel Leininger, Strasbourg spielt Kompositionen u.a. von: Jehan Alain (1911 - 1940), Dietrich Buxtehude (1637 - 1707) und J.S. Bach (1685 - 1750).
Daniel Leininger ist seit 1989 als Hauptorganist an der St. Thomas-Kirche in Strasbourg. Er studierte am dortigen Konservatorium bei André Stricker und Daniel Roth bis zu seinem Abschluss-Examen 1988. Anschließend führte er seine Ausbildung mit Michel Chapuis und Harald Vogel weiter. Heute gibt er als Organist zahlreiche Konnzerte in Frankreich und im Ausland, sowohl als Solist wie auch als Begleiter und unterrichtet an verschiednen Orgelakademien.
Zusätzlich hat Daniel Leininger Theologie in Strasbourg und in Erlagen studiert. Er hat 1992 die Evangelische Orgelschule im Elsass gegründet und ist seither Leiter dieser Schule. Von 1988 bis 2000 hat er nach einem Aufbaustudium in Chorleitung mit Pierre Cao das „Ensemble Vocal Universitaire de Strasbourg“ geleitet. 1999 gründet er das Vokalensemble „Ripieno“, um ein abwechslungsreiches Repertoire mit einem profilierten Ensemble erforschen und erarbeiten zu können. Mit diesem Ensemble wird er ebenfalls in der Landesgartenschau-Konzertreihe auftreten.
Samstag, 15. Mai 2004, 19:00 Uhr - Friedenskirche Kehl
Susanne Moßmann, Kehl spielt Kompositionen u.a. von: J.S. Bach (1685 - 1750), Louis Vierne (1870 - 1937) und Jehan Alain (1911 - 1940).
Susanne Moßmann ist geboren und aufgewachsen in Nürnberg, der Stadt der internationalen Orgelwoche. Nach dem Abitur studierte sie an der Hochschule für evangelische Kirchenmusik in Bayreuth und legt dort 1990 das Kirchenmusiker– und das Musiklehrerdiplom mit der Gesamtnote „sehr gut“ ab. Von 1990 bis 1992 war sie Assistentin bei Prof. Rolf Schweitzer in Pforzheim, von 1992 bis 2001 Bezirkskantorin in Kehl. In ihre Zeit als Kantorin und Organistin an der Friedenskirche in Kehl fiel auch der Neubau der heutigen Orgel durch die Orgel-Werkstätte Martin Vier, den sie maßgeblich mit begleitete. Seit 2001 ist sie als Mutter zweier Töchter im Erziehungsurlaub und freiberuflich weiterhin als Organistin und Chorleiterin tätig.
Samstag, 31. Juli 2004, 19:00 Uhr - Friedenskirche Kehl
Daniel Maurer, Strasbourg spielt Kompositionen u.a. von: Georg Muffat (1653 - 1704), Bernardo Pasquini (1637 - 1710), Francois Couperin (1668 - 1733), J.S. Bach (1685 - 1750), Eugène Gigout (1844 - 1925) und Louis Vierne (1870 - 1937) und Improvisationen über ein gegebenes Thema.
Daniel Maurer stammt aus Mulhouse (Elsass) und wurde bereits mit 17 Jahren mit mehreren Preisen ausgezeichnet. Er erhielt Unterricht von Jean Langlais, Marie Claire Alain, Guy Bovet und Lionel Rogg. 1979 wurde er Titularorganist der rekonstruierten Silbermann-Kern Orgel der Kirche St. Jean und ab 1991 außerdem an der Walcker-Orgel der St. Etienne-Kirche von Mulhouse. In den letzten Jahren errang er weitere bedeutende Orgel-Preise und trat auch als Komponist von Kammermusikwerken und sakralen Kompositionen in Erscheinung. Neben regelmäßiger Unterrichtstätigkeit in Strasbourg führten ihn Einladungen zu Konzerten in zahlreiche Länder Europas und nach Japan.
Samstag, 25. September 2004, 19:00 Uhr - Friedenskirche Kehl
Helmut Seeg, Kehl spielt Kompositionen u.a. von: Dietrich Buxtehude (1637 - 1707), J.S. Bach (1685 - 1750) und Max Reger (1873 - 1916).
Helmut Seeg wurde 1961 geboren. Er absolvierte seine Schulzeit am Staatlichen Aufbaugymnasium in Nagold. Nach dem Kirchenmusikstudium in Trossingen an der Staatlichen Musikhochschule bei Edgar Rabsch legte er dort sein Kirchenmusiker-Diplom ab. Ergänzend machte er anschließend sein Privatmusiklehrer-Diplom mit dem Hauptfach Orgel bei Prof. Gerd Witte. Auf Stellen als Kirchenmusiker in Albstadt-Tailfingen und Heilbronn folgte ein fünfjähriger Auslandsaufenthalt in der jordanischen Hauptstadt Amman. Vom süddeutschen Evangelischen Missionswerk entsandt, arbeitete er als Kirchenmusiker und Privatmusikerzieher in der „Episcopal Church of Jerusalem in the Middle East“. Nach Deutschland zurückgekehrt übernahm er 2001 die Stelle des Bezirkskantors des Kirchenbezirks Kehl und die Organistenstelle an der Friedenskirche in Kehl.
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