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Förderprojekte > Landesgartenschau
Samstag, 18. September 2004, 19:00 Uhr
Friedenskirche Kehl
Chorkonzert
Gioacchino Rossini (1792 - 1868)
„Petite Messe Solennelle“
Für vier Solostimmen,
Chor, zwei Klaviere und Harmonium
Ausführende:
Ensemble Vocal RIPIENO, Strasbourg
Leitung: Daniel Leininger
Rossinis „Petite Messe Solennelle“ kann als sein musikalisches Testament angesehen werden - seine „letzte Todsünde“, laut Rossini selbst. Voller Inbrunst, Anmut und auch Kühnheit ist diese Messe nur durch ihre Besetzung klein: Vier Solisten, ein kleiner Chor, zwei Klaviere und ein Harmonium. Rossini wusste selber nicht, ob er sie als geistliche Musik bezeichnen sollte. Sie ist der Oper nahe, wie es die Arien gut zeigen, dennoch ist das Werk reich an schönen polyphonen Chorsätzen. Später hat der Komponist selber die „Petite Messe Solennelle“ orchestriert und somit seinem Schaffen einen großen Erfolg verliehen.
Das Ensemble Vocal Ripieno
Es wurde 1999 von D. Leininger gegründet und besteht aus erfahrenen Chorsängern, die verschiedene Repertoires des Chorgesangs erforschen. Diese Sänger werden nach ihrer musikalischen und vokalen Begabung ausgewählt und auch wegen ihrer Fähigkeit, sich in ein kleines Ensemble zu integrieren. Eine Besonderheit des Ensembles besteht darin, dass die Chorsänger auch solistische Aufgaben übernehmen.
Der Name des Ensembles, Ripieno, ist ein italienischer Ausdruck aus dem Bereich der Musik, der einerseits das Plenum der Orgel, andererseits das Tutti des Orchesters bezeichnet. Er drückt hervorragend die Philosophie des Ensembles aus, das einen vollen Ton zu entwickeln versucht, in dem die Farben der verschiedenen Stimmen sich vereinigen, um ganz genau die Nuancen der interpretierten Werke wiederzugeben.
Das Ensemble Ripieno setzt sich als Ziel, verschiedene Musikarten zu ergründen, indem es die entsprechenden Maßstäbe der Ästhetik respektiert: Es bemüht sich, das Vokalensemble jeweils von Originalinstrumenten begleiten zu lassen.
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